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Im Fokus

Baumgärtner: Selbstverwaltungsstärkungsgesetz degradiert KBV

Im Vorfeld der KBV-Vorstandswahl wendet sich der MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner an seine Mitglieder in Baden-Württemberg. „Aktuell zeichnet sich ab, dass die Kollegen Gassen und Hofmeister durchkommen werden, gesetzlich ergänzt durch ein drittes Vorstandsmitglied“, erklärt er in seinem Rundschreiben. Baumgärtner weist darauf hin, dass das Selbstverwaltungsstärkungsgesetz, das für die neue Dreierregelung verantwortlich ist, erst am 28. Februar in Kraft treten wird: „Also drei Tage vor der KBV-Vorstandswahl, deren Satzung dadurch ausgehebelt wird! Die KBV scheint zur nachgeordneten Behörde des Bundesgesundheitsministeriums reformiert zu werden“, bilanziert er.


Zum Rundschreiben.

Pressemitteilung vom 15.04.2016  

GOÄ: Allianz fordert Neuverhandlung und neue Konzeption

In Zukunft muss der Präsident der Bundesärztekammer die GOÄ so zu seiner Chefsache machen, dass er die Führung und die Verantwortung übernimmt. Die Verbände stellen klar, dass die Ablehnung der GOÄ durch den Vorstand der BÄK nicht nur die Legenden und Bewertungen, sondern auch die Neuformulierung des Paragraphenteils und der Bundesärzteordnung betrifft, weil die Vorgaben der Beschlussfassung des Sonderärztetages nicht erfüllt worden sind. Vor Beginn der Neuverhandlungen zur GOÄ müssen die Berufs- und Fachgesellschaften über die Vorlage vollständig informiert werden, die zur Ablehnung durch den Vorstand der BÄK geführt hat.weiter

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Nachricht vom 04.04.2016  

GOÄ: MEDI GENO und HB begrüßen neuen Anlauf

MEDI GENO Deutschland und der Hartmannbund befürworten die Entscheidung der Bundesärztekammer, weitere Verhandlungen mit dem PKV-Verband zu führen, bevor dem Bundesgesundheitsministerium ein Vorschlag für die Reform der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vorgelegt werden kann. „Weitere Verhandlungen bieten neue Chancen“, heißt es in einem gemeinsamen bundesweiten Rundschreiben der beiden Ärzteverbände an ihre Mitglieder. MEDI GENO und der Hartmannbund bemängeln eine fehlende notwendige Transparenz über die Inhalte und Berechnungsgrundlagen der GOÄ. Darüber hinaus sind noch Detailfragen zur Rolle der Gemeinsamen Kommission und zu den in der neuen GOÄ vorgesehenen Steigerungsfaktoren offen. Ein Weitermachen mit der alten GOÄ ist für beide Verbände „keine ernsthafte Option“, heißt es in dem Rundschreiben.weiter

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Pressemitteilung vom 30.03.2016  

Neuer Vertrag zur psychotherapeutischen Versorgung für Versicherte der DAK-Gesundheit startet am 1. April

Versicherte der DAK-Gesundheit im Südwesten, die psychotherapeutisch versorgt werden müssen, bekommen einen schnelleren Zugang zur Behandlung als in der Regelversorgung und werden besser betreut. Dafür hat die DAK-Gesundheit mit MEDI Baden-Württemberg einen neuen landesweiten Facharztvertrag abgeschlossen, von dem auch Ärzte und Psychotherapeuten profitieren. Die vier Berufsverbände Freie Liste der Psychotherapeuten, Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV), Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) und Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie – Berufsverband Psychosoziale Berufe (DGTV-BV) unterstützen den Vertrag als Kooperationspartner. Die Teilnahme ist für Behandler und Versicherte freiwillig. Der Vertrag startet morgen.weiter

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Pressemitteilung vom 15.03.2016  

Facharztvertrag Orthopädie: Mehr Zeit für eine gezieltere Versorgung bei Patienten mit Rückenschmerz

Der 2014 gestartete Facharztvertrag Orthopädie in Baden-Württemberg ist gerade auch für Patientinnen und Patienten mit Rückenschmerz attraktiv. Er bietet teilnehmenden Ärzten eine angemessene Vergütung, die ausreichend Zeit für eine sorgfältige körperliche Untersuchung lässt sowie ausführliche Beratungs- und Motivationsgespräche ermöglicht. Zusätzlich können speziell geschulte Präventionsberater (AOK) beziehungsweise Patientenbegleiter (Bosch BKK) ergänzend eingebunden werden. Beides ermöglicht eine individuellere ganzheitliche Versorgung, die bei Ärzten und Patienten gleichermaßen gut ankommt: Mittlerweile behandeln über 540 Orthopäden und Unfallchirurgen in jedem Quartal rund 80.000 Versicherte. Vertragspartner in Baden-Württemberg sind AOK, Bosch BKK, MEDI, der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) und der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen (BNC).weiter

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Pressemitteilung vom 08.03.2016  

Vernetzungsprojekt in Heilbronn wächst weiter

Knapp ein Jahr nach Beginn des Vernetzungsprojekts Heilbronn nehmen 107 Ärzte der MEDI GbR Heilbronn und 7.413 Versicherte der AOK Baden-Württemberg und der BKK Audi daran teil. Inzwischen hat auch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) die Vernetzungssoftware ViViAN (Virtuelle Vernetzung im Arztnetz) der MicroNova AG zertifiziert. weiter

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Pressemitteilung vom 02.03.2016  

Baumgärtner: „Ärztenetze müssen unabhängig bleiben“

MEDI GENO Deutschland hält die KV-Förderrichtlinie zur Anerkennung von Ärztenetzen nach § 87b Abs.4 SGB V für ungeeignet, die Arbeit von Ärztenetzen wirksam zu unterstützen, da sie auf der einen Seite zu weitreichend und auf der anderen Seite zu einschränkend sind. „Ärztenetze sind wie Arztpraxen kleine Unternehmen von Selbstständigen und Freiberuflern. Sie sollten sich nicht finanziell oder strukturell von den Körperschaften abhängig machen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Baumgärtner.weiter

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Pressemitteilung vom 24.02.2016  

Selektiverträge im Südwesten – Jeder fünfte Euro kommt der alternativen Regelversorgung zugute

Hausarzt- und Facharztverträge sind in Baden-Württemberg eine fest etablierte Alternative zur KV-Regelversorgung. Auch für 2015 legten die Selektivverträge von AOK, Bosch BKK und Arztverbänden (MEDI Baden-Württemberg, Hausärzteverband, fachärztliche Berufsverbände) bei teilnehmenden Versicherten, Ärzten sowie der Honorarentwicklung deutlich zu: Bei der AOK Baden-Württemberg flossen im letzten Jahr bereits mehr als ein Fünftel der Ausgaben für die ambulante ärztliche Versorgung in die Selektivverträge. Derzeit verhandeln die Vertragspartner einen neuen Vertrag mit den Urologen sowie ein Rheumatologiemodul, das den bestehenden Orthopädievertrag ergänzt. Und mit Spannung erwarten die Vertragspartner in Baden-Württemberg die neuen Ergebnisse der dritten wissenschaftlichen Auswertung des AOK-Hausarztvertrages. Sie sollen am 15. Juni 2016 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt werden.weiter

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Pressemitteilung vom 25.01.2016  

Verbände kritisieren GOÄ-Beschluss

Der Deutsche Hausärzteverband und die Allianz Deutscher Ärzteverbände, bestehend aus dem Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa), dem Hartmannbund, dem NAV-Virchow-Bund, dem BDI, MEDI GENO Deutschland und der GFB, treten gemeinsam für eine Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ein, die die Freiberuflichkeit der ärztlichen Tätigkeit schützt und eine angemessene und rechtssichere Vergütung der Ärzte gewährleistet.weiter

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Pressemitteilung vom 25.01.2016  

Terminservicestellen sind in Selektivverträgen überflüssig

Bundesweit starten die gesetzlich vorgeschriebenen Terminservicestellen bei den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Sie sollen Patienten mit dringender Facharztüberweisung garantieren, dass sie nur noch maximal vier Wochen auf einen Termin warten müssen. Für Versicherte von AOK Baden-Württemberg und Bosch BKK, die an den Haus- und Facharztverträgen teilnehmen, ist der von den KVen stark kritisierte Service überflüssig. Eingeschriebene Patienten erhalten in der Regel innerhalb von zwei Wochen einen Termin beim Facharzt; im Akutfall sogar am selben Tag. weiter

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Pressemitteilung vom 21.01.2016  

Baumgärtner zum Sonderärztetag: „Die neue GOÄ darf kein weiterer Verteilungsmaßstab werden“

MEDI GENO Deutschland begrüßt den Sonderärztetag und erwartet mehr Transparenz in der Diskussion um die neue GOÄ. „Unsere Kammerdelegierten haben daran mitgewirkt, dass der Sonderärztetag zustande gekommen ist“, sagt Vorstandschef Dr. Werner Baumgärtner. „Obwohl die Verhandlungen weit fortgeschritten sind, muss es noch möglich sein, dass kritische Punkte zwischen BMG, BÄK und PKV diskutiert und geändert werden.“weiter

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